William Behn: IoT, Industrie 4.0 und Gedanken von der Hannover Messe - TOSIBOX
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William Behn: IoT, Industrie 4.0 und Gedanken von der Hannover Messe

Geschrieben von: William Behn, Präsident, Tosibox Inc.
Es geschieht nicht häufig, dass man mit der politischen Führung der industrialisierten Welt und Geschäftsführern von Volkswagen, Siemens sowie anderen großen Pionieren für das IoT und Industrie 4.0 zusammenkommt. Und es fällt schwer, keine historischen Parallelen zwischen der allerersten Hannover Messe, die Unternehmen beim gemeinsamen Wiederaufbau Europas unterstützen sollte, und der Hannover Messe 2016 zu ziehen, die Barack Obama und Angela Merkel zu einem Gespräch über eine Neugestaltung der Kooperation zwischen den USA und Europa angesichts eines neuen Kapitels in der weltweiten Zusammenarbeit zusammenführte. Die Teilnahme von Obama und Merkel war Teil der Ehrenrunde für Präsident Obama und eine Gelegenheit für die deutsche Führungsspitze, ernsthafte Gespräche über die nächste Phase der Beteiligung an der Weltwirtschaft zu führen.
Noch schwieriger ist es, von dem enormen Umfang und Ausmaß der Hannover Messe unbeeindruckt zu bleiben. Von der deutschen Präzision beim täglichen Ein- und Ausgehen bis hin zu den unzähligen High-Tech-Präsentationen auf hunderttausenden von Quadratmetern. Meiner Meinung nach gab es einige wenige herausragende Aussteller. Lassen Sie uns für den Moment Siemens vergessen, da sich das Unternehmen mit seinen exquisiten Demonstrationen, Ausstellungsbereichen und Teams stets eindrucksvoll präsentiert. Lassen Sie uns stattdessen über das deutsche Robotikunternehmen KUKA sprechen, dessen Roboter und farbenfroh gekleidete Mitarbeiter überall zu sehen und ein Highlight bei den Eröffnungszeremonien waren. Und was ist mit dem Ping-Pong-spielenden Roboter von Omron? Ich konnte nicht genug von diesem Roboter bekommen, ebenso wenig wie von den Männern, die aus dem Publikum Vorhandbälle gegen den armen Roboter schmetterten. Offenbar ist der Wunsch, unsere Roboterfreunde zu besiegen, stark ausgeprägt.
Ich schätze, dass wenn ich den technischen Aspekt der Hannover Messe 2016 zusammenfassen müsste, ich sagen würde, dass die Industrie klar darauf hinarbeitet, die nächste Revolution zu verstehen: und zwar die sichere Verbindung der Welt. Der Ausdruck „Internet der Dinge“ wird zu häufig verwendet und neben dem Begriff „Industrie 4.0“ meist missverstanden. Auch dieser Begriff scheint etwas konzeptionell, aber wie auch immer wir es nennen, so ist die Sicherung weltweiter Netzwerke, die Interaktion verbundener Geräte und die Sammlung weltweiter Daten in der Tat eine nachhaltige Revolution. Ich genieße es, zu sehen und daran teilzuhaben, wie unsere Welt kleiner und kleiner und immer stärker vernetzt wird.
Was Tosibox und unseren kleinen Bereich betrifft, so war die Hannover Messe 2016 definitiv unsere „Coming-Out-Party“. Als Technologieunternehmen mit einer fünfjährigen Geschichte war es nun – mit sicheren Verbindungen in jeder weltweiten Zeitzone – beeindruckend, zu sehen, wie uns Multi-Milliarden-Unternehmen aufsuchten, um mehr über unsere Technologie zu erfahren. An unserem Tosibox-Stand wurden wir von CEOs und Produktmanagern aus allen Bereichen der Industrieautomation besucht. Einigen konnten wir unsere Technologie in 15 Minuten erklären, andere besuchten uns gleich mehrfach, um mehr darüber in Erfahrung zu bringen.  Wie auch immer wir es also nennen – IoT, Industrie 4.0 oder M2M-Kommunikation – Tosibox war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und wir freuen uns darauf, Partnerschaften mit weltweiten Unternehmen einzugehen und ihnen die nächste Generation sicherer weltweiter Konnektivität, Datensammlung und industrieller VPNs zu ermöglichen.